Abschlussbericht Hinserie

Der Abschluss der Tischtennis-Hinserie 2016/17 ist der ideale Zeitpunkt für ein Zwischenfazit. Für die Mannschaften der Warendorfer Sportunion ist die Bilanz durchwachsen. Vor allem bei der dritten und vierten Garnitur im Herrenbereich läuft es absolut nicht rund; der Nachwuchs liegt im Limit.

Das erste Herrenteam, nach der letzten Saison freiwillig von der Verbandsliga in die Landesliga abgestiegen, überwintert auf Rang vier. Fünf Siege, zwei Remis und drei Niederlagen stehen zu Buche. Dieses Ergebnis entspricht den Erwartungen, denn das Team konnte nur selten in Bestbesetzung antreten. Die Leistungsträger aus dem Vorjahr, Ervin Kurbegovic und Johannes Storck, sind nicht mehr dabei; und Spitzenspieler Stefan Kroes steht nur sporadisch zur Verfügung. Dieser Personalausfall ist auch in der Landesliga nur schwer zu kompensieren.

In der Bezirksklasse 3 beherrscht die zweite WSU-Herrenmannschaft das Geschehen. Sie sicherte sich unangefochten mit elf Siegen und einem 22:0-Konto (99:39 Spiele) die Halbzeitmeisterschaft. Das ist absoluter Rekord; diese Dominanz gab es in dieser Klasse seit Jahren nicht mehr. Alles andere als ein Durchmarsch und der Aufstieg in die Bezirksliga wäre eine Überraschung. Die Dritte kommt dagegen in diesem Klassement nicht so richtig in die Gänge. Sie hält  ohne jeglichen Punktgewinn (0:22) die rote Laterne. Dieses Ergebnis ist insbesondere den vielen Personalausfällen geschuldet und spiegelt den Leistungsstand der Stamm-Sechs keinesfalls wider. Das gilt auch für das vierte Sextett; es belegt in der Kreisliga Tabellenplatz zwölf und hat aus zwei Remis-Spielen lediglich zwei Punkte gesammelt. Der Klassenerhalt ist in der zweiten Halbserie das erreichbare Ziel.

Der WSU-Nachwuchs hat das anfängliche Tief überwunden. Das Jungenquartett (NRW-Liga 1) verbesserte sich in den letzten Spielen bis auf Tabellenrang sechs. Der Abstand zur Abstiegsrelegation beträgt inzwischen vier Zähler. Das sollte für die Jungtalente reichen, auch in der kommenden Saison in der höchsten westdeutschen Jungenliga dabei zu sein.  Die Bezirksliga-Schüler haben mit vier Siegen bei drei Niederlagen ihr Konto zum 14:14 ausgleichen können und gehen mit einem unerwartet guten vierten Rang in die Winterpause. Noch besser haben sich die Jüngsten im WSU-Dress geschlagen. Mit vier Siegen bei einer Niederlage kletterten sie in der Schüler-Kreisliga auf Platz zwei.

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