Rückschau und Ausblick

  • Igor vs Tobias
  • Jens vs Florian
  • Die Sieger vom ersten Weihnachtsturnier 1994. Marcus Korte und Frank Thihatmar.
  • o.v.l.: Loris Cellie, Philip Siemann; u.v.l.: Lea Pumpe, Timo Rolf
  • Igor vs Jens
  • Johannes vs Thomas
  • Das Pokal-Trio Sandro Pira, Johannes Storck und Ervin Kurbegovic war in der ersten Runde um den Verbandsliga-Pokal
  • Gero Schneider

Mit dem diesjährigen Weihnachtsturnier, das erstmalig vor den Festtagen ausgerichtet werden musste und nicht zwischen den Feiertagen stattfinden konnte, hat die Tischtennisabteilung der Warendorfer SU das alte Tischtennis-Jahr abgeschlossen. Jetzt ist es angebracht und interessant, einen Rückblick zu halten und zugleich den Blick nach vorn zu richten.

2015 war für den heimischen Tischtennissport kein Jahr mit spektakulären Erfolgen, ehe ein Prozess der Konsolidierung.  Die Erste hat den Sprung in die neue NRW-Liga knapp verpasst und steht in der Verbandsliga auf Rang fünf.  Personalausfälle von Leistungsträgern in wichtigen Spielen sind weitgehend ursächlich für den momentanen Vier-Punkte-Rückstand auf die Teilnahme an der Aufstiegsrelegation. Da ist in der Rückrunde noch was drin, aber nur, wenn jeweils die beste Sechs aufläuft. Und die ist stark genug, um in der zweiten Saisonhälfte noch einmal voll motiviert anzugreifen und einige Plätze gut zu machen.  Jedenfalls ist bei den Schwarzhemden für die  fünfthöchste Liga allemal die nötige Qualität vorhanden.

Die zweite Garnitur belegt in der Bezirksklasse den fünften Tabellenplatz. Auch dieses Team, das seit Jahren den Aufstieg in die Bezirksliga anpeilt und mehrfach nur knapp daran vorbeischlitterte, hatte immer wieder mit personellen Engpässen zu kämpfen. Da es zumeist zeitgleich mit der ersten Mannschaft spielt, mussten des Öfteren die  Besten dafür abgestellt werden. Dieser Aderlass war nicht zu kompensieren.

Besser sieht es für die dritte Garnitur in der Kreisliga aus. Hier haben die Neuzugänge von Richard Scheimann und Frank Schröder, die bisher beim Nachbarn TuS Freckenhorst auf Punktejagd gingen, nicht nur für neuen Schwung gesorgt, sondern das Mannschafts-Niveau erheblich verbessert. Das Sextett führt die Liga mit 21:1 Punkten deutlich an und ist den Verfolgern schon um fünf Zähler voraus. Dieser deutliche Vorsprung sieht nach einem klaren Durchmarsch in die Bezirksklasse aus.

Auch in der 1. Kreisklasse führt ein Warendorfer Team das Zwölfer-Feld an. Zur Pause ist die vierte Herrenmannschaft der WSU mit 19:3 Punkten Tabellenführer; doch der SC Hoetmar bleibt den Kreisstädtern mit 18:4-Punkten hart auf den Fersen. Da es hier nur einen Direktaufsteiger gibt, wird es in der zweiten Saisonhälfte noch spannende und harte Duelle geben.

Das heimische erste Jungen-Quartett, in diesem Jahr in die höchste westdeutsche Jungenklasse (NRW-Liga) aufgestiegen, belegt mit einem 6:12-Punktekonto Rang sieben. Sein Ziel, die Klasse zu halten, scheint erreichbar, denn zum Abstiegsrang beträgt das Polster inzwischen schon drei Punkte. Beachtenswert ist, dass die Emsstädter zum jüngsten Team in dieser Liga zählen und zwei Spitzenkräfte, die am Aufstieg maßgeblich beteiligt waren, auf Grund ihres Alters  bei den Jungen nicht mehr spielberechtigt sind.

Dass der Warendorfer SU die Nachwuchstalente nicht ausgehen, macht  ein Blick auf die Kreisliga-Tabelle der A-Schüler deutlich. Diese wird vom WSU-Quartett dominiert. Es hat ein 27:1 – Punktekonto und in der ersten Halbserie alle Pflichtspiele gewonnen. Auch im neuen Jahr wollen die WSU-Jüngsten Philip Siemann, Lea Pumpe, Timo Rolf, Matthias Korte und Loris Cellie  in der Erfolgsspur bleiben und den Aufstieg in die Bezirksliga perfekt machen.