Weihnachtsturnier wiederum ein toller Erfolg

Sieger wurden im diesem Jahr Ervin Kurbegovic (WSU) und Peter Huerkamp (SC Hoetmar) nach einem umkämpften Finale mit einem 3:2 – Erfolg über Florian Schembecker und Dominik Funk (WSU)

Finalisten-WeihnTurnier 2015

(v.l. Peter Huerkamp, Ervin Kurbegovic, Florian Schembecker, Dominik Funk)

 

Die 22. Auflage des Weihnachtsturniers der Warendorfer Sportunion war wiederum ein Tischtennisereignis von Rang. Der Wettbewerb fand bei den Aktiven eine großartige Resonanz, bot er doch die Möglichkeit zu einer Trainingseinheit unter Wettkampfbedingungen. Auch Gastspieler aus Freckenhorst, Hoetmar und Lüdinghausen nahmen teil.

Sieger dieses Zweier-Mannschaftsturnieres wurden Ervin Kurbegovic (WSU) und Peter Huerkamp (SC Hoetmar), die das Endspiel gegen Florian Schembecker/Dominik Funk mit 2:1 für sich entscheiden konnten. Es war aber richtig eng, denn das Jungtalent  Schembecker, der überragende Spieler an diesem Tage, machte es dem Sieger-Duo schwerer als erwartet.  Nach seinen Erfolgen in den Vorrunden (u.a. 3:2 über Erwin Wekeiser, 3:1 über Vorjahrssieger Daniel Offinger) setzte er sich auch im Finale nach einem Schlagabtausch auf hohem Niveau knapp mit 3:2 über Kurbegovic durch. Da sein Partner Funk jedoch an Huerkamp mit 0:3 scheiterte, musste das Doppel entscheiden.  Dieses endete nach einem spannenden und wechselvollen Verlauf  mit einem hauchdünnen 3:2-Erfolg der Routiniers, obwohl  die  beiden Youngster noch mit 2:1-Sätzen geführt hatten.

In der Sporthalle des Augustin-Wibbelt-Gymnasiums lieferten sich elf Teams von 14,00 bis 20,00 Uhr heiße Gefechte. Dabei wurde von allen Akteuren verbissen und mit großem Einsatz um jeden Ball und Satz gekämpft. Und dass es oft  enge und unerwartete Ergebnisse gab, zeugt von der Ausgeglichenheit der Teams.  Schon in der Gruppenphase ging es oft Spitz auf Knopf zu. Vor allem in der ersten Gruppe gab es kaum spielerische Unterschiede. Hier lagen zum Schluss drei Mannschaften mit gleicher Punktzahl  auf den Plätzen zwei  bis vier. Das bessere Satzverhältnis führte hier Burkhard Wolters/Andre Doleske ins Viertelfinale.  Hier war für sie Endstation.  Auch in der oberen Tableauhälfte ging es ähnlich zu. Das Weiterkommen bei  den fast gleichstarken Teams war oft reine Glücksache, wobei  Netzroller und Kantenbälle den Ausschlag gaben.  Stellvertretender Abteilungsleiter und Turnierleiter Wekeiser brachte es auf den Punkt: „ Wir sehen hier heute einen tollen Wettbewerb “.

Das Traditionsturnier war wieder einmal ein voller Erfolg.  Es hat inzwischen einen festen Platz im Terminkalender der WSU-Tischtennisabteilung.  Da von allen Teilnehmern ein Startgeld erhoben wurde, kam eine stattliche Summe zusammen. Sie geht an die heimische Wärmestube.