WSU legt guten Start hin

Mit einem überzeugenden Sieg sind die Verbandsliga-Herren der Warendorfer Sportunion in das neue Jahr gestartet. Sie deklassierten an eigenen Tischen den Tabellenletzten TSV Westfalia Westerkappeln mit 9:0. Nach zwei Stunden war die Messe gelesen. Die Gäste traten ersatzgeschwächt an, doch auch die Warendorfer mussten kurzfristig ihren Jungstar Florian Schembecker ersetzen, der krank ausfiel. Für ihn wurde das 14-jährige Nachwuchstalent Jonas Vorderlandwehr aufgeboten, das einen tollen Einstand hatte und beide Partien erfolgreich beendete. Damit ist der junge WSU-Spieler jetzt auch zum begehrten Joker in der Verbandsliga-Sechs avanciert.

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Die beiden Startdoppel wurden eine sichere Beute von Ervin Kurbegovic/Johannes Storck (3:1 über Finn-Luca Moser/Sergei Schwebel) und Stefan Kroes/Sandro Pira, die dem besten Gästeduo Oliver Wierich/Daniel Garsetz mit 11:4, 11:5, 11:2 seine Grenzen aufzeigten. Doch ganz eng ging es im dritten Doppel zu, dass Daniel Offinger/Vorderlandwehr hauchdünn mit 15:13 in Satz fünf ins Ziel brachten.  In den Einzeln dominierten die Hausherren ebenfalls überlegen.  Kroes mit seiner großartigen Ballsicherheit fegte die Nummer zwei der Westfalia, Schwebel, mit 11:6, 11:2 und 11:3 von der Platte. Schwieriger war dagegen schon die Aufgabe von Sandro Pira, der im Spitzenspieler der Gäste, Moser, einen Gegner hatte, der ihm alles abverlangte. Es wurde zwischen den beiden ein Schlagabtausch auf Biegen und Brechen, den  Pira mit kräftigem Beistand von Fortuna mit 14:12, 7:11, 13:11 und 11:9 hauchdünn zu seinen Gunsten entschied. Danach lief alles für die Hausherren wie am Schnürchen. Kurbegovic beherrschte sein Gegenüber Mochner nach Belieben, gab keinen Satz ab  und gewann den zweiten sogar mit 11:1. Storck, der sich aus beruflichen  Gründen in der ersten Halbserie  nur sporadisch das WSU-Triko überstreifen konnte, hatte nichts verlernt, ließ sein Können immer wieder aufblitzen und bezwang sein Pendant Dominik Woyciechowski sicher mit 3:1. Auch Offinger zeigte sich nach seiner kurzen Auszeit wieder in bester Spiellaune. Mit seiner Routine ließ er dem jungen TSV-er Garsetz (11:6, 11:3, 11:4) keine Gewinnchance. Spannend wurde es noch einmal im letzten Match, das über die volle Distanz ging. Vorderlandwehr brachte Satz eins zwar mit 11:1 ins Ziel, doch dann kam sein Kontrahent Wierich immer besser auf, ohne allerdings den Ehrenpunkt für sein Team holen zu können. Der WSU-Joker behielt nach verteiltem Spiel mit 11:6 in Durchgang fünf die Oberhand.

Siegreiche Sechs

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